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K a s a c h s t a n - M i s s i o n s b e r i c h t

NEWSLETTER Dezember 2017

Liebe Freunde und Beter,

"Wer von uns freut sich nicht, wenn ihm IsraelBesucher ein Geschenk aus Bethlehem mitbringen. Wieviel unvergleichlich mehr Grund zur Freude haben wir doch über das Geschenk von Bethlehem, das Kind in der Krippe, Jesus Christus, der Heiland der Welt! Von Gott selbst kommt dieses «Unverdiente Beschenktwerden.» Für uns alle gilt es, das Geschenk anzunehmen und von Herzen dafür zu danken.

Beschenkt wurden wir in diesem Jahr auch von guten Nachrichten von unseren Geschwistern in Kasachstan. Drei Jugendliche, die jeweils mit einem unserer drei Kindern befreundet sind, haben sich taufen lassen. Obwohl sie noch so jung sind, haben sie bereits erfahren, wie schwerwiegend diese Entscheidung ist. R. hatte während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester mit Mobbing zu kämpfen. Sie störte, weil sie Christin war und ehrlich ihren Dienst tun wollte. Examen konnten eigentlich nur nach Bezahlung von «Geldgeschenken» bestanden werden. Diese Bewährungsproben hat sie überwunden. Sie haben sie näher zu Jesus gebracht. Ihre Eltern waren in unserer Gemeinde damals bei den ersten, die sich von ganzem Herzen zu Jesus bekannten. Wasja musste damals zur Polizei gehen, weil der Vater von R. zu eifrig evangelisiert hatte und deswegen von der Polizei verhaftet wurde.

Daniels Freud A. wurde in eine schwierige Situation hineingeboren: häusliche Gewalt, fanatischer Glaube, depressive Mutter. Er hat erlebt, wie Jesus selbst als Seelsorger Heilung geschaffen hat. Er hat seiner Mutter Wertschätzung und bedingungslose Liebe geschenkt, so dass sie nun frei und froh jeden Tag ihres harten Lebens bewältigen kann. Ein weiteres Wunder ist, dass der Vater von A. ihm nun die Erlaubnis gab, sich taufen zu lassen. Die Worte des Vaters: «Ich sehe ja, dass dieser Glaube keinen schlechten Einfluss auf Menschen hat. Andere Väter haben Probleme mit ihren Kindern, ja manche verlieren sie durch Drogen und Schlägereien. Wenn meine Kinder in ihre Gemeinde gehen, muss ich mir keine Sorgen machen.»

K. war oft bei uns zu Hause und ist ein weiteres Glied unserer «kasachischen Großfamilie». Als sie 12 Jahre alt war, machte sie eine schwere Zeit durch. Ihre Mutter musste allein für ihre beiden Töchter sorgen. Normalerweise erwarteten die Lehrer deshalb keine besonderen Geschenke, aber als sie erfuhren, dass die Mutter plötzlich an den «fremden Gott» glaubt, wuchs der Druck. K. wurde ganz hinten in der Klasse, mit mindestens 2 Metern Abstand, zu den anderen Schülern ein Platz zugewiesen. Vor der ganzen Klasse verkündigte die Lehrerin, dass sie «Kafir» sei. Kafir ist ein verächtlicher Ausdruck für solche, die nicht an den Islam glauben. Mit einem Kafir soll man nichts zu tun haben. K. litt unter diesem Ausschluss und auch unter der Benachteiligung bei der Notengebung sehr. Sie bekam oft Bauchschmerzen und war recht verzweifelt. Sie kannte Jesus schon und wusste, dass sie nicht allein war. Sie machte ihrer Mutter keine Vorwürfe. Wir beteten mit ihr und K. erlebte: «Die Wahrheit, Jesus selbst, hat mich freigemacht.» Fest entschlossen, frei von dem, was andere über sie denken, lies sie sich taufen, um vor allen zu bekennen: «Ich gehöre zu Jesus!» Es ist ein Geschenk, dass wir die Früchte des Dienstes von LICHT IM OSTEN sehen und mit euch teilen können. Ein weiteres Geschenk ist, dass die sozialmissionarische Arbeit im und durch das HAUS DER HOFFNUNG bis in kleinste Dörfer in großem Stil weitergeht:

  • Verteilung von Lebensmitteln, Kleidung, Winterstiefel, Schulmaterial, Kohle

  • Englischunterricht, Physio- und Logotherapie für behinderte Kinder und Begleitung der Eltern

  • Seminare für Lebenshilfe

  • Gefängnisarbeit

  • Kinder-, Teenager- und Jugendarbeit

  • Unterstützung von Gemeinden (Literatur, christliche Materialien, Ermöglichung von sozialen Projekten, die ihnen helfen, Vertrauen zu schaffen und Türen zu öffnen) und vieles mehr!

Leider gibt es wieder eine Verschärfung des Religionsgesetzes. Unter anderem macht uns das Verbot, Kinder in den Gottesdienst mitnehmen zu dürfen und religiös zu unterweisen, große Not. Wieder einmal sind unsere Geschwister vor die Entscheidung gestellt, Geldstrafen oder Schlimmeres zu riskieren, oder Kinder zu Hause zu lassen. Bitte beten Sie für unsere Geschwister in Kasachstan, dass sie Freiheit, Weisheit und Mut haben, ihren Glauben zu leben und mit anderen zu teilen. Wir hoffen, dass LIO weiterhin Literatur drucken und verbreiten kann, denn das ist in diesem riesigen Land für die Verbreitung der Guten Nachricht und für die Geschwister eine große Hilfe. Vielen Dank an alle, die den Dienst von hier aus und in Kasachstan unterstützen!

Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten, Eure Andrea und Wasja mit Kindern

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