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Streets of London...
19.04.2013 10:47 Uhr

Hallo,

letztes Wochenende habe ich wieder mal etwas erlebt… ich habe mich mit Freunden in London getroffen. Dafür habe ich meinen mittelgroßen Rucksack gepackt und mich auf den Weg gemacht. Als ich in London ankam, merkte ich schon, dass der Rucksack doch nicht so leicht ist, wie ich dachte… also habe ich Schließfächer gesucht, wo ich meine Sachen einsperren kann, bis ich mich am Abend auf den Weg ins Quartier machte. Leider habe ich keine Schließfächer gefunden, nur einen Schalter, wo ich meinen Rucksack abgeben konnte. Der nette Herr hat mir erklärt, dass mich der Spaß acht Pfund kosten würde. „Nein, danke“, dachte ich, „so schwer ist mein Rucksack auch wieder nicht!“ So habe ich mich entschieden, den Rucksack einfach mitzunehmen.

Wie gesagt, so schwer war er ja auch wieder nicht… wir waren den ganzen Tag auf den Beinen, haben beim Big Ben vorbei geschaut und die Stadt genossen. Am späten Nachmittag setzten wir uns in ein nettes Café an der Themse und haben – natürlich – eine gute Tasse Tee getrunken. Da habe ich zum ersten Mal wieder meinen Rucksack herunter genommen und erst gemerkt, wie schwer er eigentlich war – irgendwie hatte ich mich schon an ihn gewöhnt. Besonders schwer schien er zu sein, als wir uns wieder auf den Weg machten…

Am Sonntag machte ich mich wieder mit meinem voll bepackten Rucksack auf den Weg und es stellte sich wieder die Frage, ob ich ihn den ganzen Tag mit mir herumschleppe oder diese unglaublichen acht Pfund bezahle – und meinen Rucksack für den Tag loswerde. Und die Entscheidung fiel mir nicht schwer: Dieses Mal zahlte ich, und ich war froh, dass ich ihn nicht den ganzen Tag über mit dabei hatte.

Und weißt du, das hat mich an Lasten erinnert, die wir in unserem Leben mit uns herumschleppen. An manches haben wir uns vielleicht gewöhnt, manches empfinden wir ständig als Last. Das können ganz unterschiedliche Sachen sein. Aber egal, was es ist: Jesus lädt uns ein, dass wir zu ihm kommen und bei ihm abladen, was uns das Leben schwer macht. „Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ Ich glaube, ich habe wieder einmal aufs Neue kapiert, was es bedeutet, dass ich bei Jesus meine Lasten loswerden kann. Und wie befreiend das ist. Hast du bemerkt, was der Preis dafür ist? Jesus sagt in dieser Einladung aus Matthäus 11, dass er uns Ruhe schenken will. Keine 8 Pfund, keine 800 Pfund – „ich will euch Ruhe schenken.“

Ich weiß nicht, wie es dir grad geht, aber vielleicht solltest du dir auch mal Zeit für eine Tasse Tee – oder Kaffee – nehmen, und vielleicht geht’s dir wie mir und du merkst, dass du ganz schön viel mit dir rum schleppst... dann weiß ich die richtige Adresse, wo du es los wirst!

Auferstanden - unglaublich, aber wahr!
31.03.2013 18:59 Uhr

Lukas 24
3 Sie gingen in die Grabkammer hinein, aber der Leichnam Jesu, des Herrn, war nirgends zu sehen.4 Während sie noch ratlos dastanden, traten plötzlich zwei Männer in hell leuchtenden Gewändern zu ihnen. 5 Die Frauen erschraken und wagten nicht aufzublicken. Doch die beiden Männer sagten zu ihnen: »Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden.

8 Da erinnerten sich die Frauen an jene Worte Jesu.9 Sie kehrten vom Grab in die Stadt zurück und berichteten das alles den elf Aposteln und allen anderen Jüngern.
11 Aber diese hielten das alles für leeres Gerede und glaubten ihnen nicht. 12 Petrus allerdings sprang auf und lief zum Grab. Er beugte sich vor, um hineinzuschauen, sah aber nur die Leinenbinden daliegen. Voller Verwunderung ging er wieder fort.

Unglaublich - aber wahr? Wenn etwas passiert, das man nicht kennt, noch nie erlebt hat, dann kann man das nicht glauben. Man betitelt es einfach mit: unglaublich! So was gibt es doch nicht! Wenn man annimmt, dass bei Jesus nie etwas unglaubliches passiert, dann wird man wohl auch wie die Jünger denken: das mit Jesus ist leeres Geschwätz, einfach unglaublich. Man schüttelt den Kopf und geht fort.

Doch das Grab ist leer - unglaublich, aber wahr!

Die Frauen haben am falschen Ort, falsche Erwartungen. Sie erwarten einen Leichnam im Grab - doch was hätte ein Lebendiger in einem Grab verloren? Das Grab ist der falsche Ort für einen Lebendigen. Die beiden Engel müssen die Frauen korrigieren: Den ihr sucht ist nicht hier. Er kann nicht hier sein! Er ist auferstanden, er lebt! Das ist zwar unglaublich, aber wahr!

Doch es ist gar nicht so einfach, Unglaubliches im Alltag zu erwarten. Das geht ja gar nicht. Genau darum brauchen wir solche Ostermorgen, sie sind für uns die gleiche Hilfe, wie die Engel es für die Frauen waren: Stimmt schon, das mit diesem Jesus ist unglaublich - aber wahr!

Unglaublich, wenn ein Toter nicht mehr tot ist... Aber... ...es wäre genauso unglaublich, wenn ein Lebendiger im Grab wäre... Es ist unglaublich, aber wahr, dass Christus auferstanden ist - auch wenn wir das nicht fassen können und wie Petrus zuerst mal die Tücher durchwühlen müssen...

Es ist unglaublich aber wahr, dass dieselbe Kraft, die Christus auferweckt hat, auch in uns am Werk ist - unglaublich, aber wahr!

Es ist unglaublich aber wahr, dass der selbe Christus, der vor 2000 Jahren von den Toten auferweckt wurde, auch heute noch bei mir ist, mich überrascht und es immer wieder möglich ist, dass ich vor Verwunderung den Kopf schüttle über Dingen, die er in meinem Leben wirkt. Unglaublich, aber wahr!

Wir haben keinen toten Christus, er lebt, ist da, verändert dein und mein Leben. Ich weiß, es ist unglaublich, aber wahr! Lassen wir darum diesen Ostermorgen-Zuruf immer mal wieder durch den Alltag ertönen:

DER HERR IST AUFERSTANDEN - ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!
ist zwar unglaublich - aber wahr!

Ein etwas anderer Auftritt...
23.03.2013 18:30 Uhr

Hallo!

Der rote Teppich war ausgerollt. Der Balkon des Rathauses war mit Blumen geschmückt. Vor dem Eingang wartete der Bürgermeister im Frack, neben ihm seine Frau im Abendkleid. Hinter den Absperrungen drängten sich Journalisten, Fotografen und Neugierige. Alle waren bereit, den Präsidenten zu empfangen. Gleich würde seine große, schwarze Limousine um die Ecke biegen und vorfahren - so erwarteten es alle. Um die Ecke kam jedoch ein alter VW Polo. Manche lachten. Manche waren entsetzt. Andere konnten es kaum glauben, was sie sahen: In dem alten Auto saß der Präsident. Einen Chauffeur hatte er nicht, er steuerte den Wagen selbst. Am Ende des roten Teppichs hielt er an und stieg aus. In einem einfachen Straßenanzug ging er auf den Bürgermeister zu, lächelte und winkte nach allen Seiten. Er genoss den Jubel der Menge. Dass einige über seinen Auftritt spotteten, schien er zu überhören.

Würde sich irgendein Präsident so ein Verhalten erlauben? Würde ein anderer hoher Politiker oder König so auftreten? Das ist unwahrscheinlich. Jesus hat so einen Auftritt gewählt. Obwohl er zum Star geworden war. Sein Ruf eilte ihm voraus in die Hauptstadt Jerusalem: „Er hat Kranke geheilt, die niemand sonst heilen konnte. Er hat sogar einen Toten auferweckt!" Die Menschen begrüßten ihn als neuen starken Mann. Sie jubelten und schwenkten Palmzweige, als er in Jerusalem einzog.

Am nächsten Tag verbreitete sich die Nachricht, dass Jesus auf dem Weg nach Jerusalem sei, in der ganzen Stadt. Scharen von Menschen, die zum Passahfest gekommen waren, hielten Palmzweige in den Händen und zogen die Straße hinunter, ihm entgegen. Dabei riefen sie: »Gelobt sei Gott! Gepriesen sei, der im Namen des Herrn kommt! Heil dem König Israels!« Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf. Damit erfüllte er die Prophezeiung der Heiligen Schrift: »Fürchte dich nicht, Volk Israel. Sieh, dein König kommt; er sitzt auf einem Eselsfohlen.« (Johannes 12,12-14)

Jesus begann seine letzte Woche als Mensch auf der Erde, indem er auf einem Esel nach Jerusalem einzog. Morgen, am Palmsonntag, denken wir daran. Um zu zeigen, dass er der Messias ist, wählte er einen Zeitpunkt, als es in Jerusalem nur so vor Menschen wimmelte, er wählte einen Platz, wo er gesehen wurde und er wählte ein besonderes Reittier: Er kam nicht hoch zu Ross wie ein mächtiger General, er ritt nicht einmal auf einem ausgewachsenen Esel, sondern auf einem Eselchen kam er in die Stadt. Jesus wurde gefeiert als der König, der er ist, aber er zeigt, dass er den Weg der Niedrigkeit und des Leidens geht. Am Beginn der Karwoche erinnere dich daran, was Jesus auf sich nahm – er tat es auch für dich!!!

Let it snow, let it snow, let it snow...
27.02.2013 13:23 Uhr

Hi!

In den letzten Wochen hat es geschneit und geschneit und nochmals geschneit. Für manchen ist es wohl so, dass er keinen Schnee mehr sehen kann. Wieder andere - und zu denen gehöre ich, zugegeben - können nicht genug Schnee bekommen. Was ist so faszinierend daran? Sicher nicht das Schneeschippen. Doch wenn du über eine frisch verschneite Landschaft schauen kannst, ist das etwas ganz besonderes. Vor allem dann, wenn noch die Sonne scheint. Alles wirkt klar und frisch, sauber und rein.

In der Bibel finden wir ein Wort von einem Propheten über Schnee:
"Selbst wenn eure Sünden scharlachrot sind, sollen sie schneeweiß werden." Jesaja 1, 18

Egal wie dreckig etwas ist, wenn es Neuschnee gibt, so ist alles wieder weg. Selbst wenn du in den Schnee mit blutroter Farbe hineinschreibst, kommt neuer Schnee darüber, so ist alles zugedeckt, ja mehr noch, im Frühjahr ist es verschwunden und weg. Der Schnee hat alles absorbiert! So will Gott selbst mit unserer Schuld umgehen, was für eine Verheißung. Also wenn das so ist, dann kann es ruhig weiter schneien: let it snow!

Kenn ich schon... ;-)
22.02.2013 13:23 Uhr

Hallo miteinander!

Es gibt Geschichten aus der Bibel, die manche von uns schon als Kinder gehört haben und obwohl es meistens sehr spektakuläre Geschichten sind, mag man sie manchmal gar nicht mehr hören; kenn ich schon… eine dieser Geschichten ist vielleicht der Fischzug des Petrus. Heute habe ich diese Stelle wieder einmal gelesen und mir ist wieder einmal klar geworden, dass Gott selbst durch die bekanntesten Geschichten der Bibel zu mir sprechen kann und mir etwas Neues zeigen kann. Geht es dir manchmal auch so?

In Lukas 5 lesen wir diese bekannte Geschichte: Jesus hat gerade viele Kranke geheilt, unter anderem die Schwiegermutter von Simon, der später Petrus genannt wird. Sie hatte hohes Fieber und Jesus machte sie gesund. Wow! Jesus hat Macht, Menschen gesund zu machen und Simon erlebt das in seiner eigenen Familie.

Das nächste Mal begegnet uns Simon am See Genezareth. Er war, zusammen mit anderen Fischern, beschäftigt, seine Netze zu reinigen. Ihre Boote waren leer, sie hatten die ganze Nacht über hart gearbeitet, jedoch nichts gefangen. Jesus predigte zu den Menschen, und weil sich immer mehr ansammelten, bat er Simon, mit seinem Boot auf den See hinaus zu fahren. Von dort aus lehrte Jesus die Menschen. Irgendwie erstaunt es mich nicht, dass Simon für Jesus auf den See hinausfuhr; immerhin hat er seine Schwiegermutter geheilt und Jesus predigte vom Reich Gottes. Wichtige Dinge! Als Jesus mit seiner Predigt fertig war, sagte er zu Simon: »Nun fahr weiter hinaus und wirf dort deine Netze aus, dann wirst du viele Fische fangen.«

Moment mal, Jesus. Hast du denn für so was Zeit? Hast du nicht Wichtigeres zu tun? Dämonen austreiben, Kranke heilen, von Gottes Reich predigen? Hast du Zeit, dich um einen einzelnen Fischer zu kümmern? Sicher, Simon war enttäuscht, aber diese Alltagssachen, sind die nicht zu klein für dich?

Anscheinend nicht. Jesus kümmerte sich um Simons Alltäglichkeiten, er wusste, was er brauchte.

Dass Jesus dann auch in dieser Sache seine Größe und Allmacht zeigte, ist eine wunderbare Geschichte für sich, aber für dich und mich gilt (das zeigt die Geschichte von Simon): Keine unsere Sorgen oder Herausforderungen ist zu klein, als dass wir sie nicht zu Gott bringen können.

Gott ist in seiner Größe und Allmacht nicht weit weg, nein, er sieht uns und will uns in unseren Alltäglichkeiten begegnen. Was auch immer dich herausfordert in deiner Schule, in deiner Arbeit oder in deiner Familie; heute, morgen oder nächste Woche – Gott sieht dich und will dir helfen.

Wir wünschen dir viele Entdeckungen in Gottes Wort - vielleicht gerade in Geschichten, die du schon kennst...

Viele Grüße!

Auf der Durchreise :-)
09.01.2013 19:53 Uhr

Servus!

Weihnachten ist vorbei, Silvester auch und der Alltag hat dich bestimmt wieder im Griff! Wahrscheinlich nicht viel Neues im Neuen Jahr... eh wie immer. Nun, vielleicht geht man ja anders durchs Jahr, wenn man ein Motto hat, nach dem man lebt! Aus den Losungen haben wir so ein Thema mitbekommen:

"...denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." Hebräerbrief 13,14

Dazu gibt es eine kleine Geschichte:
Ein wohlhabender Geschäftsmann ist unterwegs und sucht noch sehr spät Abends ein Hotel zum Übernachten. Doch da war nichts zu machen, er fand weder eine Pension noch ein Hotel, nichts bis er schließlich zu einem Kloster kam. Er klopfte an, weil ihm ja nichts anderes übrig blieb. Als er den Mönchen sein Problem erklärt hatte, luden sie ihn ein, bei ihnen im Kloster zu übernachten. So zeigten sie ihm die Räume. Der Mann sah, dass sie äußerst karg eingerichtet waren. Ein Bett, ein Stuhl, manchmal noch ein Tisch, mehr nicht. Erstaunt über die spartanisch eingerichteten Räume fragte er einen der Mönche, wo denn ihre Möbel seien. Der Mönch antwortete mit einer Gegenfrage: "Wo sind ihre?" "Ich habe keine dabei, ich bin ja nur auf der Durchreise" war die Antwort des Mannes. Darauf sagte der Mönch: "Wir auch!"

In der ganzen Bibel finden wir das immer wieder, dass das Volk Gottes unterwegs ist, unterwegs auf ein wunderbares Ziel hin: Eine Stadt, in der Gott und wir Menschen wieder ungestörte Gemeinschaft haben werden, so wie es mal war im Paradies. Das Beste kommt also noch. Darum die Frage, was schleppst du im kommenden Jahr alles mit dir mit? Glaubst du wirklich, dass wir hier auf ewig bleiben werden? Nein, wir sind nur auf der Durchreise, das Beste kommt noch, denn dort bereitet uns Jesus eine Wohnung vor!

Für die Reisestrecke, die du in diesem Jahr zurücklegst, wünschen wir dir von Herzen Gottes Gegenwart und seinen Segen!

O du fröhliche...
18.12.2012 13:21 Uhr

Hallo!

Heute möchte ich euch Johannes Falk vorstellen. Er wurde 1768 in Deutschland geboren und er war in der Politik und als Publizist aktiv. Er und seine Frau Caroline haben sieben eigene Kinder durch Typhus verloren. Nachdem Napoleon mit seinem Heer über Deutschland hinweg zog, gab es eine Zeit voller Hunger und Not. Viele Kinder hatten ihre Eltern verloren und lebten auf der Straße. So gab er seine literarische Tätigkeit auf und kümmerte sich um die vielen Waisenkinder und gründete das erste evangelische Waisenhaus. Mehr als 500 Kindern gab er ein Zuhause. Sie bekamen nicht nur Essen und Trinken, Johannes Falk unterrichtete sie auch und erzählte ihnen von seinem Glauben an Gott.

Für diese Waisenkinder schrieb er den Text von „O du fröhliche“. Die Melodie stammte aus Italien und er schrieb ursprünglich ein Lied zu den drei Hauptfesten in der Kirche: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

O du fröhliche, o du selige,
… gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, Christenheit!

… gnadenbringende Osterzeit!
Welt liegt in Banden, Christ ist erstanden: Freue, freue dich, Christenheit!

… gnadenbringende Pfingstenzeit!
Christ, unser Meister, heiligt die Geister: Freue, freue dich, Christenheit!

Später wurde das Lied nur als Weihnachtslied bekannt. Mitarbeiter von Johannes Falk dichteten die beiden letzten Strophen für Weihnachten um. Ich finde es sehr besonders, dass dieses Lied in einer sehr schwierigen Zeit entstanden ist, geschrieben wurde für Waisenkinder, die alles verloren hatten und trotzdem heißt es in jeder Strophe: FREUET EUCH!

Und das darf auch uns erinnern, dass wir uns FREUEN dürfen an Weihnachten, weil Gottes Sohn Mensch wurde.

O du fröhliche, o du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren, Christ ist geboren.
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen, uns zu versühnen.
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre.
Freue, freue dich, o Christenheit!

ALLE JAHRE WIEDER...
11.12.2012 16:15 Uhr

… beginnt in der Adventszeit über diverse Radiosender ein stetes Berieseln mit Weihnachtsliedern. Je näher Heiligabend rückt, desto mehr davon ist zu hören. Vielleicht geht es dir wie mir: es gehört halt irgendwie dazu, aber hinhören tut man nicht. Manch ein Lied mag man, andere kann man nicht mehr hören. Hört man dann aber doch hin, kommen so einige Gedanken hoch, hier ein paar davon.

Es wird viel von Freude und Frieden gesungen, schönen Gefühlen und warmherziger Gemeinschaft, so à la Friede, Freude, Eierkuchen. Es ist ja das Fest der Liebe, so hört man ja ständig. Mit Glöckchen untermalt und ein Streichersatz quält den Hörgang. Musik ist Geschmackssache, schon klar. Nur, wenn du mal auf den Text achtest, wirkt das irgendwie komisch. Warum sollen wir Menschen plötzlich nicht mehr egoistisch nach dem eigenen Vorteil geiern? Über Weihnachten ist man anders, jeder spricht von Frieden und Freude, nur den Grund hat man irgendwie vergessen. Die himmlischen Boten sprachen schon von Freude – sogar großer (im Griech. steht da mega!) Freude und Frieden auf Erden, aber warum? Weil Gott Mensch wurde um uns gierigen, selbstsüchtigen Wesen von uns selbst zu erlösen und mit ihm zu versöhnen. Weil er die Wurzel unseres Lebenshungers zu stillen vermag.

Da geht es um etwas anderes als in Liedern wie last Christmas, all I want for Christmas is you, driving home oder I’m dreaming of a white Christmas. Hier findest du übrigens eine Hitliste der beliebtesten Weihnachtslieder: ... Weihnachtslieder-Charts

Im Gegensatz dazu ein altes Lied von Georg Friedrich Händel und Isaac Watts: Joy to the world, wir kennen es auf Deutsch unter Freue dich Welt (der Text geht nach dem zweiten Teil von Psalm 98 und wurde erst recht spät auf Deutsch übersetzt):

1. Freue dich Welt, dein König naht. Mach deine Tore weit. Er kommt nach seines Vaters Rat, der Herr der Herrlichkeit, der Herr der Herrlichkeit, der Herr, der Herr der Herrlichkeit.

2. Jesus kommt bald, mach dich bereit. Er hilft aus Sündennacht. Sein Zepter heißt Barmherzigkeit, und Lieb ist seine Macht, und Lieb ist seine Macht, und Lieb, und Lieb ist seine Macht.

3. Freuet euch doch, weil Jesus siegt, sein wird die ganze Welt. Des Satans Reich darnieder liegt, weil Christ ihn hat gefällt, weil Christ ihn hat gefällt, weil Christ, weil Christ ihn hat gefällt.

Freude und Frieden ist möglich, wenn wir Menschen aus Schuld und Egoismus befreit werden, wenn wir nicht mehr nach unseren Maßstäben leben sondern nach denen des neugeborenen Königs. Dann können wir schon fröhlich singen. Vergessen wir ihn dabei, wird es komisch, kitschig, hohl und leer! Ein alter Gruß der ersten Christen möchte ich dir hiermit zusprechen:

Gnade und Frieden!

Marc Vincon (marc.vincon@gmx.de)
10.11.2012 16:11 Uhr

Hallo liebe EC-ler,
wir grüßen Euch mit dem Losungstext:
Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt
in Christus! 2.Kor. 2,14

Charly und Marc

Birguit
22.10.2012 22:21 Uhr

Muchas gracias por el concierto esta tarde del grupo peruano en Grossvillars!!!

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